Pflegedienst Aurelia


Presse


Beruf und Berufung (NWZ SWP | 19.12.2012)

 Pflegedienst Aurelia - Zeitungsartikel NWZ Göppingen

Wenn morgens der Wecker klingelt stehen wir auf, gehen ins Bad zum Duschen, ziehen uns an, machen Frühstück, essen, fahren zur Arbeit oder erledigen den Haushalt. Ganz normale Dinge eben. Doch es gibt auch viele Menschen, die für diese scheinbar banalen Alltäglichkeiten Hilfe benötigen. Kann seitens der Familie diese Unterstützung nicht garantiert werden, greifen die ambulanten Pflegedienste. Wie zum Beispiel der private trägerungebundene Pflegedienst "Aurelia" aus Gammelshausen, der seit 2004 mit insgesamt zwölf examinierten Fachkräften in Voll- und Teilzeit zuverlässig Alten-, Kranken- und Palliativpflege gewährleistet. Daniela Keck von "Aurelia" sieht in der Pflege älterer Menschen nicht nur einen Beruf, für sie ist es vielmehr eine Berufung. "Ich war zuvor lange Jahre in der Altenpflege tätig und da merkte ich immer wieder, dass wir nie genügend Zeit für die Senioren hatten. Nicht was die allgemeinen Versorgungstätigkeiten wie Hygiene oder Mahlzeiten anbetraf, vielmehr ging es darum, einfach für die Menschen da zu sein, mit ihnen zu reden oder nur zu zuhören und sie auch mal in den Arm zu nehmen, eben Streicheleinheiten für die Seele", erzählt sie. Und weil sie diese ihr wichtigen Dinge nicht umsetzten konnte und ihr Traumberuf sie insofern nicht zufriedenstellte, wagte die heute 37-Jährige den Schritt in die Selbständigkeit und baute vor acht Jahren ihren eigenen ambulanten Pflegedienst auf. "Namensgeberin ist meine Großmutter", verrät die Gammelshäuserin lachend.

"Wertschätzung, Respekt und Einfühlsamkeit gegenüber den uns anvertrauten Personen sind Grundlage unserer Arbeit", betont Daniela Keck. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, hilfesuchenden Mitbürgern ein entspanntes Leben in ihren eigenen vier Wänden zu ermöglichen, weil für viele Senioren ein Umzug in ein Pflege- oder Altenheim unvorstellbar ist", unterstreicht auch ihr Stellvertreter Michael Grüner. Dass dies keine leeren Worte sind, beweist die Note eins bei der letztjährigen MDK-Qualitäts-Prüfung (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung), bei der von bundesweit 1341 ambulanten Pflegediensten 879 getestet wurden. Oftmals tritt man den privaten Pflegediensten misstrauischer, als denen von caritativen Einrichtungen gegenüber. "Wir rechnen zu denselben Sätzen ab und sind entgegen der üblichen Meinung keinesfalls teurer. Zudem sind wir Mitglied im Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste, Vertragspartner aller Kranken- und Pflegekassen und gesetzlich den öffentlichen Anbietern gleichgestellt", so die Leiterin. Doch in einem Punkt unterscheidet sich der Pflegedienst Aurelia ganz besonders: "Wir bieten einen späten Abenddienst bis 23 Uhr an, weil wir der Meinung sind, nur weil jemand pflegebedürftig ist, heißt dies noch lange nicht, dass man auch um 19 oder 20 Uhr im Bett liegen muss. Im Sommer ist es länger hell und insofern genießen unsere Senioren häufig noch die milden Abende auf dem Balkon oder im Garten", erzählt Daniela Keck. Zudem besteht eine 24-stündige Rufbereitschaft und eine Zusammenarbeit mit dem bundesweiten Hausnotruf von "Vitakt", welcher ermöglicht, im Notfall Helfer zu benachrichtigen. Ob Sicherheitsbesuche, bei denen die Angehörigen Gewissheit haben, dass es der Mutter oder dem Vater gut geht oder das Kümmertelefon, bei dem zu vereinbarten Zeiten Anrufe erfolgen. "Sollte sich dann niemand melden, fährt ein Mitarbeiter hin um zu überprüfen, ob Hilfeleistung erforderlich ist", sagt Michael Grüner. Die Erfahrung zeigt, dass viele Kinder bei gesunden Eltern keinerlei Gedanken an einen Pflegedienst verschwenden. Doch wie schnell passiert ein Unfall im Haushalt, oder ältere Patienten sind nach einem längeren Krankenhausaufenthalt nicht sofort wieder hergestellt - dann wird aus einem agilen Rentner schnell eine hilfsbedürftige Person. Bei schweren Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Parkinson, Demenz oder durch Verschleiß entstehende Gebrechlichkeit bedarf es oft einer ständigen Versorgung und Bewachung. Wenn jemand pflegebedürftig wird, stellt dies häufig für den Betroffenen selbst, aber auch für seine Angehörigen, eine enorme psychische Belastung dar. Denn den meisten Menschen fällt es schwer zu akzeptieren, dass sie auf fremde Hilfe - egal ob durch einen Angehörigen oder eine professionelle Pflegekraft - angewiesen sind.
 

Text & Bild: SABINE ACKERMANN
Quelle: http://www.swp.de/wochenblatt/goeppingen-geislingen/lokales/art1174315,1774057

 

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